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Wohntipps für ein gemütliches Studentenzimmer

Die finanziellen Möglichkeiten von StudienanfängerInnen sind meist begrenzt. Wer sich also zu Beginn des Studiums auf die Suche nach den eigenen vier Wänden macht, der landet nicht selten in einer Wohngemeinschaft mit Freunden oder Mitstudierenden. Meist läuft es dann darauf hinaus: Schlafen und Arbeiten in einem (kleinen) Raum.

Natürlich möchte man sein Studentenzimmer so einrichten, dass man sich darin wohlfühlt und auch die eigenen Interessen wiedergespiegelt werden. Wir zeigen dir, wie du dein kleines Reich effektiv und gemütlich gestalten kannst, um den größten Nutzen daraus zu ziehen.

Das Bedürfnis nach Farbe ist individuell

Ein nützlicher Tipp bei der Gestaltung des Studentenzimmers ist der Anstrich der Wände und Decken in hellen Farben wie Weiß, Hellgrau oder Gelb. Die hellen Farbtöne vergrößern den Raum optisch. Ein großer Wandspiegel verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Grundsätzlich gilt bei Farben: Dunkle Töne schaffen Geborgenheit, helle Töne schaffen das Gefühl von Freiheit.

Kein Geld für neue Möbel?

Oft schafft man es nicht, sich sofort neue Möbel anzuschaffen. Kein Problem, wenn die Einrichtung farblich nicht zusammenpasst – dann streichst oder lackierst du die Möbel am besten alle in der gleichen Farbfamilie (z.B. Weiß). Das schafft ein verbindendes Element und wirkt harmonischer. Extratipp: Setz kleine farbliche Akzente (Kissen, Decken, Teppich, Lampe etc.) in deiner Lieblingsfarbe.

Die Qualität deines Schlafes…

…hängt von der Qualität deines Bettes ab. Wenn du dein Studentenzimmer einrichtest, solltest du daher Wert auf eine gute Matratze legen. Ein Schlafsofa erscheint zwar auf den ersten Blick praktisch aufgrund seiner flexiblen Einsatzmöglichkeiten – meist leidet jedoch die Qualität des Schlafkomforts unter dieser Lösung. Daher lieber ein richtiges Bett mit einer hochwertigen Matratze wählen. Mit einigen Kissen und einer passenden Decke verwandelt sich das Bett tagsüber mit ein paar Handgriffen in ein Sofa für deine Besucher.

 

Mehr Gemütlichkeit

  • Studentenzimmer sind häufig mit Parkett oder Laminatboden ausgestattet – das sieht schön aus und ist praktisch – wirkt aber ein wenig kühl. Ein dicker Teppich, Wollplaids und Vorhänge bringen Wärme und Gemütlichkeit in dein Schlafzimmer.
  • Eine Wohlfühlatmosphäre erzielt man durch indirekte Hintergrundbeleuchtung aus mehreren kleinen Lichtquellen: Stehlampe, Nachttischlampe, Lichterkette über dem Bett etc.
  • Natürlich ist es toll, wenn du in deinem Reich Platz für ein Sofa zur Verfügung steht, meist jedoch ist der Raum beschränkt. Unser Tipp: schon ein gemütlicher Sessel schafft einen Rückzugsort für eine kleine Pause zum Lesen und Entspannen.
  • Ein Raum in dem man sich gerne aufhält, wird durch persönliche Dinge wie Fotos aufgewertet. Eine nette Atmosphäre schaffen außerdem Topfpflanzen und Bilder an den Wänden.

Versteckte Möglichkeiten

Die Basics sind wichtig: Bett, Schreibtisch, Stauraum. Verzichte auf alle nutzlosen Gegenstände im Zimmer – sie nehmen nur Platz weg. Nutze daher alle Möglichkeiten: Schubladen unter dem Bett eröffnen dir zusätzlichen Stauraum. Hängeregale schaffen Stauraum an den Wänden, eine Pinnwand über dem Schreibtisch hält deinen Schreibtisch frei von kleinen Zettelchen, Kästen und Körbe finden Platz auf dem Kleiderschrank und beinhalten Dinge, die du nicht täglich brauchst.

Der Arbeitsplatz

Obwohl dein Zimmer vielleicht nicht das größte ist, soll es Platz für unterschiedliche Bereiche bieten. Ein wichtiger Punkt für jeden Studierenden ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes. Der Schreibtisch soll am besten in der Nähe eines Fensters stehen und mit gutem Licht (Schreibtischlampe) ausgestattet werden. Klapptische sind natürlich eine platzsparende Lösung, haben jedoch den Nachteil, dass Laptop oder PC keinen fixen Platz haben.

Auch beim Schreibtisch gilt: Ordnung ist die halbe Miete. Vor allem in einem Raum, wo man sich entspannen und auch schlafen möchte, ist eine aufgeräumte Umgebung wichtig. Schließlich hat niemand gerne beim Einschlafen die Büchertürme und das Chaos am Schreibtisch vor Augen.
Kleinigkeiten verschwinden in dekorativen Boxen, Zettelchen und ToDo-Listen finden ihren Platz an der Pinnwand. Für Unterlagen wie Bücher und Skripten kann man ein Fach im Kleiderschrank freiräumen oder man verstaut sie griffbereit in einem offenen Regal über dem Schreibtisch. Und in den Schubladen eines Rollcontainers finden etliche Kleingegenstände für die Büroarbeit Platz und der fahrbare Container lässt sich dorthin rollen, wo er gerade gebraucht wird (z.B. als Nachttisch oder Ablage neben dem Lesesessel).

Viel Spaß beim Einrichten und Dekorieren!

 

Fotos:
www.deavita.com
www.istockphoto.com


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